DONAU

Mitglieder


Kelheimer Yachtclub

1. Vors.: Willi Mansdorfer

Am Rögerhof 17
93346 Kelheim-Ihrlerstein
Tel.: 09441/7661
Fax: 09441/179952
Mobil: 0170/8157661

Homepage: www.yachtclub-kelheim.de




Solarboot Team Kelheim e.V.

1. Vors.: Josef Riederer

Schacha 18
93155 Hemau
email: jriederer@freenet.de

email: info@solarboot-team-kelheim.de

Homepage: www.solarboot-team-kelheim.de


Regensburger
Motorboot- und Wassersportverein e.V.


Clubtel.: 0941/86969

1. Vors.: Josef Antes

Donaustaufer Str. 135

93059 Regensburg
Tel.: 0941/997777
Fax: 0941/90508


1. Motorboot- und Wasserskiclub e.V.
Regensburg e.V.


Clubtel.: 0941/31494

1. Vors.: Ottmar Gruber

Alte Nürnberger Str. 67
93059 Regensburg
Tel.: 0941 / 42190
Mobil: 0160/6232880
eMail: mwsc-regensburg@web.de

Homepage: www.mwsc-regensburg.de


Steggemeinschaft Regensburg-Ost e.V.
Marina Regensburg


Budapester Straße 99
93055 Regensburg

1. Vors.: M. Radmilovic


eMail: info@marina-regensburg.de

Homepage: www.marina-regensburg.de


Interessengemeinschaft Wassersport
bei der Wasser- und Schifffahrtsdirektion Süd e. V.


Osthafen Regensburg

Vorstand: Karl Hermann Stöcklein

Erlanger Strasse 1
93059 Regensburg
Tel. 0941/810 9321
Fax 0941/810 9327

eMail: k.stoecklein@wsa-rl.wsv.de

Homepage: www.igw-donau.net


Donau-Yacht-Club Deggendorf e.V.

1. Vors.: Harald Knoth

Sudetenstrasse 110 a
92110 Germering
Tel.: 089 / 800 84 580
Fax: 089 / 800 84 568
Mobil: 0170 / 301 9664

Homepage: www.dyc-deggendorf.de


1. Motorboot-Club Deggendorf e.V.

1. Vors.: Andreas Mühlbauer

Wagnerstrasse 2
94469 Deggendorf
Tel.: 09901/99 12 06 94

Mobil: 0171/ 68 91 895

eMail: andreas.muehlbauer@motorbootclub-deggendorf.de

Homepage: www.motorbootclub-deggendorf.de


Motorbootclub Bayerwald e.V. im ADAC

1. Vors.: Christian Feiler

Tannbergstraße 1
94560 Offenberg- Neuhausen
Tel.0991-9959937
Fax 0991-382231

eMail: info@mbc-bayerwald.de


Homepage: www.mbc-bayerwald.de



Niederbayerischer Motoryachtclub Landshut e.V.
im Schutzhafen Deggendorf


1. Vors.: Franz Mehlsteibl

Eggenfeldener Str. 25
84326 Falkenberg

Tel. 08727/1558
Mobil 0162/2618170
mail: franz.mehlsteibl@t-online.de

Homepage: www.nmyc.de

Stegwart: Johannes Schenk
Untergünzkofen 23
94419 Reisbach
Mobil 0171/2130344
mail: johannes.schenk@t-online.de



MBC Winzer e. V.

Aichetstrasse 1
94577 Winzer

1. Vors.: Helmut Mayer

Wisselsingerstraße 7
94486 Osterhofen
Tel.: 09932-8349
Mobil: 0175 / 6594958
eMail: mayer-osterhofen@t-online.de

Homepage: www.mbcwinzer.wordpress.com

Kassier: Franz Lindner

Johann-Fischer Straße 12
94486 Osterhofen



Motorbootclub Hofkirchen e.V.

Donaulände
94544 Hofkirchen
Tel. Vereinsschiff: 0175/3222823

1. Vors.: Jochen Reckzeh

Ludwig-Thoma-Weg 6a
94544 Hofkirchen
Tel.: 08545-9717743

eMail: j.reckzeh@gmx.de

Homepage: www.mbc-hofkirchen.de



Bootsportverein Vilshofen e.V.

Postfach 1012
94470 Vilshofen
Hafentel.: 0171/45 34 140


1. Vors.: Reinhold Wittmann

eMail: info-bsv.vilshofen@t-online.de


Homepage: www.bsv-vilshofen.de



Motor-Yacht-Club Passau e.V.

Industriestraße 2
94036 Passau
Clubtel.: 0851/82222

1. Vors.: Dr. Gerhard Braunsperger

Gabelsbergerstr. 10
94032 Passau
Tel. 0171/ 6 77 77 55

Homepage: www.myc-passau.de



Wassersportfreunde Passau e.V.

Steiningergasse 9
94032 Passau
Clubtel. / Fax: 0851/34493

1. Vors.: Raimund Towara

Tulpenstraße 24a
94034 Passau
Tel.: 0851/71757
Mobil: 0171/4040439
eMail: info@wsf-passau.de

Homepage: www.wsf-passau.de



Wasserskiteam Obernzell e.V.

Am Hafen
94130 Obernzell

1.Vors.: Monika Niggl

eMail: webmaster@wasserskiteam.de

Homepage: www.wasserskiteam.de




Binnenschifffahrtsfunk


Link: (nicht verfügbar) www.fvt.wsv.de/handbuch/handbuch_oesterreich_mit deutschland_2012_zu.pdf




Wasserski - Strecken


Link zur PDF: Wasserskistrecken




Infrastruktur


Link zur PDF: Infrastruktur




Schleusenplan


Link zur PDF: Schleusenplan




Slipstellen


Link zur PDF: Slipstellen




Jetski - Strecken


Link zur PDF: Jetski - Strecken




Revierinfos Österreich


Österreich Vorwort Seit Eröffnung des Main-Donau-Kanals, der die Nordsee über den Rhein und die Donau mit dem Schwarzen Meer verbindet, ist die Alpenrepublik Österreich mit ihrer einzigartigen Bergwelt und ihrem Wasserreichtum eines der beliebtesten deutschen Urlaubsziele und hat für Wassersportler zunehmend an Attraktivität gewonnen. Konnten bis dato nur die Besitzer von Trailerbooten die Gastfreundschaft unseres südlichen Nachbars genießen - die Liegeplatzinhaber an der Donau einmal ausgeklammert - so kann man seitdem auf eigenem Kiel über den Rhein, den Main und den Kanal direkt bis nach Wien oder noch weiter bis zum Schwarzen Meer fahren. Die Donau, eine internationale Wasserstraße, ist selbst bei extremem Niedrigwasser noch für alle Boote befahrbar. Schleusengebühren oder Vignetten gibt es nicht. Bedingt durch die unterschiedlich starke Strömung - bei niedrigem Wasserstand ähnelt sie dem Rhein zwischen Koblenz und Bingen - trifft man auf der Donau überwiegend schnelle, starke Gleiter bis ca. 9 m Länge. Die meisten Liegeplätze in den Yachthäfen verfügen über moderne Betonsteganlagen mit Versorgungssäulen und sind diesen Bootsabmessungen angepasst. In fast jedem Hafen gibt es aber auch einige Gastliegeplätze für Boote mit größeren Abmessungen. Die erhobenen Gebühren entsprechen dem Service, das Benzin- und Dieselangebot ist ausreichend und gleicht dem der deutschen Gewässer. Der Inn ist nur zwischen den Kraftwerken befahrbar, sofern kein örtliches Fahrverbot besteht. Die österreichischen Seen sind für Motorboote leider nur sehr beschränkt befahrbar. Sie unterliegen unterschiedlichen Zulassungskriterien und Vorschriften. Für motorisierte Schwimmkörper, so der Oberbegriff für Wet-Bikes, Jet-Skis, Motorsurfer, Aqua- Skooter etc. gelten die gleichen Einschränkungen wie für die Motorboote. Boote mit Elektromotor bis 500 Watt sind dagegen zumeist zugelassen. Für Ruder- und Segelboote bestehen nur in Ausnahmefällen örtlich oder zeitlich begrenzte Einschränkungen. Trotz der einen oder anderen Einschränkung, die für jeden passionierten Wassersportler einem Wermutstropfen gleichkommt, gibt es wohl kaum ein anderes Fortbewegungsmittel, mit dem sich ein Land und seine Natur so frei und so hautnah erleben lässt, wie mit dem Boot. Die Einschränkungen dienen dem Schutz und dem Erhalt der Natur, sind also in unser aller Interesse. Sie zu beachten, sollte für jeden Wassersportler Ehrensache sein. Besondere Bestimmungen In Österreich werden Segelboote, die über einen Verbrennungsmotor verfügen, generell als Motorboote behandelt.
Der UKW-Kanal 16 ist in Österreich dem Not- und Sicherheitsverkehr vorbehalten und darf maximal 1 Minute benutzt werden. Führerscheine Wassersportfahrzeuge mit Verbrennungsmotor bis 4,4 kW oder mit Elektromotor bis 500 Watt sind führerscheinfrei, darüber hinaus besteht Führerscheinpflicht.
Sie sind in vier Kategorien nach Schiffslänge, Binnengewässer und Wasserstraßen unterteilt. Ausländische Befähigungsnachweise, die dem österreichischen Schifferpatent entsprechen (in Deutschland: Sportbootführerschein BINNEN), werden anerkannt. Bootspapiere Auf allen österreichischen Gewässern wird der Internationale Bootsschein (IBS) als Kennzeichennachweis anerkannt. Das Kennzeichen muss in Aufmachung und Anbringung den Vor- schriften des Heimatlandes entsprechen. Wenn die Aufenthaltsdauer drei Monate pro Kalenderjahr überschreitet, ist zusätzlich zum IBS eine österreichische Zulassung erforderlich.
Zum Befahren des Inn ist neben dem IBS grundsätzlich eine österreichische Zulassung erforderlich. Die Zulassung muss bei dem Bezirkshauptmann, in dessen Bezirk das Boot liegt, beantragt werden. Geschwindigkeiten Die Höchstgeschwindigkeit liegt auf allen österreichischen Gewässern bei 50 km/h und gilt von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang. In der Nacht ist die Geschwindigkeit auf 25 km/h begrenzt. In Uferzonen darf die maximale Geschwindigkeit 10 km/h nicht überschreiten. Als Uferzonen gelten dabei 200 m parallel zum Ufer. Die Uferzonen dürfen nur im rechten Winkel angefahren werden. Besondere Fahrvorschriften Auf allen fließenden Gewässern ist das Schleppen von Drachen oder Fallschirmen verboten. Ebenfalls verboten ist nach der Wasserstraßen-Verkehrsordnung (BGBl Nr. 140/1990) das Treibenlassen und das Fahren nur unter Segel. Auch besonders gekennzeichnete Schutzzonen dürfen nicht befahren werden. Der Aufenthalt in Sperrgebieten ist nur bei Ausübung besonderer Aktivitäten (z.B. Wasserski) erlaubt. Schleusen Für Sportboote existieren auf der Donau feste Schleusenzeiten. Schleusungen mit der Berufsschifffahrt sind nur mit besonderer Aufforderung des Schleusenpersonals möglich.
Im Bereich der Donau gibt es an den Schleusen gekennzeichnete Liegeplätze für Wassersportfahrzeuge. Die an diesen Liegeplätzen vorhandenen Sprechanlagen dürfen nur für die Anmeldung zur Schleusung benutzt werden. Boote mit eigener Funkausrüstung melden sich über den entsprechenden UKW-Kanal zur Schleusung an. Alle an Deck befindlichen Personen haben in der Schleuse Schwimmwesten zu tragen. Angaben zu Schleusen (Stromkilometer, UKW-Kanal usw.) finden Sie auf dem Schleusenplan Donau des BMYV. Besondere Schleusenmanöver Die Schwimmpoller befinden sich in der Regel an den äußeren Kammerwänden. Bei der Bergschleusung ist in Greifenstein, Altenwörth, Melk, Wallsee, Abwinden und Ottensheim möglichst weit an das Bergtor heranzufahren, da die Kammer vom talseitigen Tor her geflutet wird. Das Wasser wird also von der oberen Stauhaltung über Rohre bis zur Innenseite des Untertors geführt und füllt von dort mit erheblichem Schwall. Wenn es nicht möglich ist, weit durch bis zum Obertor zu fahren, sollte das Boot in der Schleuse wieder zu Tal gedreht werden, um die starken Wellen mit dem Bug abzufangen. Beim nochmaligem Drehen zur Ausfahrt ist besonders auf die bereits in Fahrt befindlichen Schiffe zu achten. Strudensignalstelle Tiefenbach An der Brücke (Rechtes Ufer = RU) in Tiefenbach, Do - km 2080,9, befindet sich die Strudensignalstelle.
Diese Verkehrsampel zeigt der Berufsschifffahrt in besonderen Fällen, wie die Insel bei Struden (Do - km 2076 bis 2077) passiert werden muss. Sportboote fahren am RU zu Tal und am LU zu Berg. Die Strudenfunkstelle Tiefenbach-Radio, UKW-Kanal 16, gibt bei Hochwasser über 5,30 m am Pegel Mauthausen entsprechende Fahrthinweise. Darüber hinaus ist UKW-Kanal 16 ausschließlich als Anrufkanal dem Not- und Sicherheitsverkehr vorbehalten. Er darf maximal 1 Minute benutzt werden. Link zur PDF: Revier-Infos Donau




Donsukarte - WSV


Link zur PDF: Donaukarte




Daten - Ursprung - Umfeld


Allgemeine Revierinformation Allgemeines:
Die Donau ist eine der ältesten und bedeutendsten europäischen Handelsrouten. Bereits in frühgeschichtlicher Zeit diente sie als Transportweg für Handelswaren wie zum Beispiel Pelze, die meist noch mit einfachen Flößen den Fluss entlang transportiert wurden. Im Mittelalter wurden Boote, die nach dem langen und damals noch sehr gefährlichen Weg ihren Zielhafen erreicht hatten, häufig demontiert und als Feuerholz verkauft, um den beschwerlichen und langsamen Rückweg zu vermeiden. Über die Jahrtausende konnten Boote stromaufwärts nur über Treideln vorankommen, d.h. die Boote mussten von Menschen, Zugtieren oder -später- Lokomotiven gezogen werden. Dies endete im Jahr 1812, als in Wien das erste Donaudampfschiff in Betrieb genommen wurde. Dadurch wurden die Schiffe schneller, trotzdem dauerte die Reise allein von Wien nach Linz mit dem Schiff noch immer zwei bis drei Wochen. Kurze Zeit später, im Jahre 1829, wurde die erste Donaudampfschifffahrtsgesellschaft ins Leben gerufen. Mitte bis Ende des 19. Jahrhunderts war auch die Blüte der Kettenschiffe, die sich an einer zuvor fest in der Fahrrinne des Flusses verlegten Kette mit Dampfmaschinenkraft den Fluss "hinaufzogen". Solche Ketten wurden zuerst für die Strecke Wien - Bratislava verlegt, 1891 aber auch bei Regensburg. Ursprünglich war die Donau ein offener Handelsfluss, nutzbar für jedermann. Im Pariser Frieden 1836 wurde dieses Recht auch erstmals kodifiziert. 120 Jahre später jedoch, am 18. August 1948, wurde auf der Belgrader Konferenz in der "Konvention über die Regelung der Schifffahrt auf der Donau" dieses Recht aufgehoben, seither ist das Befahren der Donau nur Schiffen aus den Anrainerstaaten der Donau erlaubt. Die Donau ist erst ab Kelheim, rund 450 Kilometer hinter der Quelle, über eine Gesamtstrecke von 2415 km bis zur Mündung für die Binnenschifffahrt befahrbar. Durch den Main-Donau-Kanal ist eine durchgehende Wasserstraße von der Nordsee bis ins Schwarze Meer gegeben. Ab Passau hat die Donau 13 Schleusen, die letzte ist die Doppelschleuse am Eisernen Tor, die Untere Donau ist unreguliert. Neben vielen berühmten und sehenswerten Einzelzielen entlang der Donau sind zahlreiche Donaulandschaften von touristischer Bedeutung, so zum Beispiel der Naturpark Obere Donau in Deutschland, die Wachau in Österreich, das Eiserne Tor in Rumänien und das transnationale Donaudelta. Aber auch der Flusskreuzfahrttourismus ist von Rang, neben der meist befahrenen Strecke von Passau nach Budapest fahren einzelne Schiffe auch bis in das Donaudelta und zurück. Zur Hochsaison befahren über 70 Kreuzfahrtschiffe die Donau. Namensursprung:
Der rumänische Name der Donau lautet Dunarea, auf Bulgarisch, Serbisch und Kroatisch heißt sie Dunav, auf Ungarisch Duna und auf slowakische sprache (slowakisch) Dunaj. Alle diese Namen stammen vom lateinischen Danubius ab, dem Namen eines römischen Flussgottes. Die Endung au entstammt dem germanischen ouwe (Aue, Fluss). Weil die Donau im Schwarzwald entspringt und ins Schwarze Meer mündet, wird sie oft auch "Schwarzer Fluss" genannt.

Flussverlauf:
Insgesamt fließt die Donau durch 9 Staaten. Sie entspringt in Deutschland 1,4 km östlich von Donaueschingen durch den Zusammenfluss der beiden Quellflüsse Brigach und Breg und fließt weiter durch Österreich, die Slowakai, Ungarn, Kroatien, Serbien, Ukraine, Bulgarien, Moldawien und mündet schließlich in Rumänien ins Schwarze Meer.

Einzugsgebiet:
Wie man am Flussverlauf sehen kann, umfasst das Einzugsgebiet der Donau 9 Staaten. Den größten Anteil umfasst dabei Deutschland und den kleinsten Moldawien. Insgesamt hat die Donau ein Einzugsgebiet von ca. 795.686 km².

Datensteckbrief:
Länge: 2.890 km
Einzugsbereich: 795.686 km²
Quelle: Donaueschingen
Mündung: Schwarzes Meer
Abflussmenge: 6.700 m³/s

Nebenflüsse:
Die Nebenflüsse, die zur Wassermenge der Donau im Verhältnis am stärksten beitragen, sind:
die Iller, der Lech, der Regen, die Isar, der Inn, die Drau, die Theiß und die Save.
Strömungen und Wasserstände: Fließgeschwindigkeit:
Die Fließgeschwindigkeit der Donau ist in den Meisten Abschnitten sehr verschieden. Es treten Geschwindigkeiten von 0,5 km/h bis zu 15 km/h auf. Wasserstände:
Die Donau hat einen durchschnittlichen Wasserstand von ca. 3 m. Zu Hochwassern kommt es in unregelmäßigen Zeiten mit teils erheblichen steigen des Wasserpegels.

Einschränkungen:
Die Bootsschleusen an den Staustufen werden bei ca. 200 cm³/s Donauabfluss gesperrt; Abmessungen 20 m lang und 4 m breit.
Navigatorische Hinweise:
Nutzungsmöglichkeiten:
Segelboot: ja
Motorboot: ja
Elektroboot: ja

Führerscheine:
Die Donau gehört zu den Bundeswasserstraßen - es gilt also die Binnenschifffahrtsstraßenordnung. Für Boote mit einer Motorleistung größer 3,8 kW (5 PS) ist der amtliche Sportbootführerschein Binnen erforderlich. Bootskennzeichen:
Auf der Bundeswasserstraße "Donau" besteht Kennzeichnungspflicht für Kleinfahrzeuge(Wasserfahrzeuge, deren Schiffskörper ohne Ruder und Bugspriet weniger als 20 m lang ist). Danach müssen alle Kleinfahrzeuge mit Antriebsmaschine, deren effektive Nutzleistung mehr als 2,21 kW (3 PS) beträgt, und alle Wasserfahrzeuge über 5,50 m Länge, die nur unter Segel fortbewegt werden können, ein amtliches oder amtlich anerkanntes Kennzeichen führen. Wichtige Häfen:
s. unter dem Button „ Mitgliedsvereine Donau „
Hochwasser:
Faktoren wie etwa Schneeschmelzen und starke Niederschläge im Alpenraum begünstigen dabei das rapide Anschwellen des Flusses und die Entstehung von Hochwassern. Durch die zunehmende Regulierung des Flusses und die teilweise Zerstörung von Auen wurde dieser Effekt noch gesteigert und das Ausmaß der Hochwasser nahm im 20. Jahrhundert zu. Die Höchststände der letzten hundert Jahre waren die Hochwasser von 1954, 1988, 2002 und 2005. Das bisher schwerste Hochwasser im Frühjahr 2006 zwang zahlreiche serbische, rumänische und bulgarische Familien ihre Häuser für immer zu verlassen. Zufrieren im Winter:
Weil die Donau ein Fließgewässer mit einer relativ starken Strömung ist, friert sie nur sehr selten zu, und dann auch nur an wenigen Abschnitten. Das Eis ist dann auch nicht dick genug um es zu betreten.
Wasserqualität: Verschmutzung:
Wie viele andere Flüsse hat die Donau seit dem Beginn der Industrialisierung zahlreiche schwere Eingriffe durch Menschenhand erfahren. Nur 20 % der Überschwemmungsgebiete, die im 19. Jahrhundert existierten, sind heute noch vorhanden und nur noch die Hälfte des Flusslaufs kann heute noch als zumindest „naturnah“ bezeichnet werden.
Aufgrund der zunehmenden Sensibilisierung im Bereich Umweltschutz und Sauberhaltung der Flüsse, ist die Wasserqualität an der Donau deutlich besser als in der Vergangenheit. Baden bzw. Wasserskifahren stellt seitens der Wasserqualität kein Problem dar. Trinkwasser:
Die Donau ist entlang ihres Laufes für rund 10 Millionen Menschen eine bedeutende Trinkwasserquelle. In Baden-Württemberg beliefert der Zweckverband Wasserversorgung den gesamten Raum zwischen Stuttgart, Bad Mergentheim, Aalen und dem Alb-Donau-Kreis mit Trinkwasser, von dem gut 30 Prozent (2004: 30 Millionen Kubikmeter) aufbereitetes Donauwasser sind. Auch Städte wie Ulm oder Passau verwenden großteils noch Donauwasser als Trinkwasser.
Österreich dagegen bezieht zu 99 Prozent sein Trinkwasser aus Grund- und Quellwasser, nur sehr selten, zum Beispiel während Hitzeperioden, wird Wasser der Donau entnommen, um daraus Trinkwasser zu gewinnen. Dasselbe gilt in Ungarn, das zu 91 Prozent Grundwasser verwendet.
Pflanzenbestand, Biotope und Schutzgebiete: Über ihre vielen hundert Kilometer hinweg passiert die Donau viele Landschaften und Klimazonen und verändert so mehrmals ihren Charakter, entsprechend vielfältig ist ihre Flora und Fauna. Trotz zahlreicher, teils schwerer menschlicher Eingriffe, ist die Donau in vielen Abschnitten noch immer außerordentlich artenreich, dazu hat insbesondere beigetragen, dass einige besonders sensible Lebensräume unter Schutz gestellt wurden. Pflanzenbestand:
Wichtige Baumarten der Weichholz-Auen sind die Silberpappel (Populus alba), am Oberlauf auch die Grau-Erle (Alnus incana) sowie die Silberweide (Salix alba). Für die Hartholz-Aue ist die Schmalblättrige Esche (Fraxinus angustifolia) erwähnenswert, die von Wien abwärts vorkommt, des Weiteren sind noch Feld- und Flatter-Ulme und Stieleiche belegt. In der Donau selbst finden sich seltene Wasserpflanzen wie die Wasserfalle oder Wasserschläuche. Biotope und Schutzgebiete:
An der Donau gibt es 8 Bedeutende Nationalparks und Reservate:
- Naturpark Obere Donau
- Naturschutzgebiet Donauleiten
- Nationalpark Donau-Auen
- Nationalpark Donau-Eipel in Ungarn
- Naturpark Kopa?ki rit
- Spezial-Naturreservat Deliblatska pe??ara
- Nationalpark ?erdap
Tierbestand: Insgesamt sind über 300 Vogelarten an der Donau beheimatet. Die Donau ist eine der bedeutendsten europäischen Vogelzugstraßen und die an ihr gelegenen noch naturnahen Gebiete bilden oftmals wichtige Areale für Überwinterung, Brut und Rast, darunter auch für seltene Arten wie Uhu, Eisvogel, Seeadler, Schwarzstorch, Schwarzmilan und Steppenfalke. Herausragend sind dabei die Schutzgebiete Donauauen und Kopa?ki rit, vor allem aber das Donaudelta. So sind die Donauauen der Schnittpunkt des Gebietes Neusiedlersee, Donauraum und March und beherbergen vor allem im Winter sowohl große Mengen an Tieren wie Gänse, Seeschwalben, Gänsesäger, Schellenten, Limikolen, Stockenten, aber auch viele eher seltene Arten wie Schelladler, Fischadler oder Singschwäne. Auch Kopa?ki rit, ein noch unberührtes Sumpfgebiet an der Draumündung in die Donau im Nordosten Kroatiens ist ein wichtiges Überwinterungsgebiet; über 260 Vogelarten nisten hier, darunter auch so seltene wie der Seeadler. Zahllose weitere Arten nutzen es als Rast- und Überwinterungsgebiet. Am wichtigsten für die Vogelwelt an der Donau ist das Donaudelta, ein zentraler Punkt der europäischen Vogelzugstraße und zugleich Übergangszone von europäischer und asiatischer Fauna. Weit über 300 Vogelarten rasten, überwintern oder brüten hier, darunter zum Beispiel Pelikane, Reiher, Löffler, Greifvögel oder auch die seltene Rothalsgans. Typische Donaufische sind Barbe, Nase, Blaunase, Aitel, Hasel, Brachse, Karpfen, Güster, Hecht, Zander, Barsch, Aal, Schied, Huchen, Sterlet und Welse, sowie Bitterling, Gründling, Schleimpeitzger, Schrätzer, Zingel und Streber, wobei die Störartigen anders als früher durch den Bau der Staustufe am Eisernen Tor nicht mehr bis Wien gelangen können. Einige Arten sind gar in der Donau bzw. ihren Nebenflüssen endemisch, so zum Beispiel das Donaubachneunauge. Begünstigt durch verstärkten Landschaftsschutz und Renaturierungen von Donaueinzugsgebieten konnten seltenere Fischarten vor allem in Deutschland und Österreich wieder etabliert werden. So wurde der eigentlich seit 1975 ausgestorben geglaubte Hundsfisch (Umbra krameri), ein Hechtverwandter, 1992 wiederentdeckt und konnte im Rahmen von Nachzuchtprogrammen wieder angesiedelt werden. Im Donaudelta finden sich über 150 Fischarten, etwa Stör, Hausen, Karpfen, Wels, Zander, Hecht und Barsche. Aber auch Säugetierarten wie Steinmarder, Edelmarder, Wiesel, Dachs oder gar Wildkatze, Biber und Otter sind hier heimisch, im Delta finden sich unter anderem Europäischer Nerz, Fischotter, Steppeniltis und Ziesel. Ebenso bietet die Donau zahlreichen Amphibien und Reptilien Raum, darunter Äskulapnatter, Westliche Smaragdeidechse, Mauereidechse, Ringelnatter, Glattnatter und Zauneidechse, Griechische Land- und Europäische Sumpfschildkröte sowie Endemiten wie dem Donau-Kammmolch. Eine besonders hohe Artendichte weist auch hier wiederum das Delta auf.
Gesellschaft: Tourismus:
Neben vielen berühmten und sehenswerten Einzelzielen entlang der Donau sind zahlreiche Donaulandschaften und Nationalparks von touristischer Bedeutung, so zum Beispiel der Naturpark Obere Donau in Deutschland, die Wachau sowie der Nationalpark Donau-Auen in Österreich, das Eiserne Tor zwischen Serbien und Rumänien und das transnationale Donaudelta.
Insbesondere auf der nicht schiffbaren und daher verkehrsfreien oberen Donau gibt es die Möglichkeit zu Kanu-, Paddel- und Bootstouren. Für eine Törnplanung mit dem Motorboot auf der Donau helfen die Daten unserer Mitgliedsvereine (www.bmyv.de) die für den Fahrtensport eine umfangreiche Infrastruktur anbieten. Zu empfehlen sind auch die Guides für die Sportschifffahrt von Wolfgang Banzhaf (Der Main, Die Donau1, Die Donau 2).
Entlang der Donau führt der Donauradweg, ein Radfernweg, der besonders in Deutschland und Österreich stark frequentiert wird.
Auch der Flusskreuzfahrttourismus ist bedeutend, neben der vielbefahrenen Strecke von Wien nach Budapest fahren einzelne Schiffe auch von Passau bis in das Donaudelta und zurück. Zur Hochsaison befahren über 70 Kreuzfahrtschiffe den Fluss. Fischerei:
Die Bedeutung der Fischerei, von der an manchen Orten im Mittelalter die ganze Bevölkerung lebte, ist im Laufe des 19. und 20. Jahrhunderts stark zurückgegangen. In Deutschland ist nur noch ein einziger Donaufischer zwischen Straubing und Vilshofen aktiv. In Österreich hingegen wird in bescheidenem Maß noch um Linz und Wien gefischt, von größerer Bedeutung ist die Fischerei noch immer im Donaudelta.




Allgemein


_______________________________________________________________________________ Durchfahrtshöhen und - breiten der Brücken auf der Donau




WSD/WSA - Infos


WSD Süd
Derzeit laufen die Planungen für die Grundinstandsetzung der Schleuse Kachlet. Kammer und Häupter der Südschleuse sollen 2010 bis 2012 instandgesetzt werden. Die Arbeiten an der Nordschleuse werden im Anschluss von 2013 bis 2014 durchgeführt.

Die Bauarbeiten für den Brückenneubau Eisenbahnbrücke Deggendorf verlaufen planmäßig. Die Fertigstellung ist für 2010 / 2011 geplant.

Für die Eisenbahnbrücke Straubing-Bogen, die nach der Deggendorfer Brücke die zweitniedrigste Durchfahrtshöhe aufweist, ist ein Neubau mit größerer Durchfahrtshöhe und –breite geplant. Zurzeit gibt es noch keine konkreten Planungen.

Die Planungen zur Ausrüstung der vorhandenen Liegestellen (Oberwasser Staustufe Straubing, Koppelstelle unterhalb der Staustufe Straubing) mit Dalben und Landgangstegen wurden im März 2010 abgeschlossen. Mit dem Bau wird begonnen.

Die Ausrüstung bzw. der Bau von weiteren Liegestellen ( Deggendorf, Windorf) ist in den nächsten Jahren geplant.





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