MAIN - DONAU - KANAL

Mitglieder


Yachtclub Forchheim 1969 e.V. im ADAC

1. Vors.: Wilhelm Theiler

Rothenbühler Strasse 11
91346 Wiesenttal

Tel.: 09196/1773
Mobil: 0172/8329422


eMail: info@yachtclub-forchheim.de

Homepage: www.yachtclub-forchheim.de





Motoryachtclub Forchheim e.V. im ADAC

1. Vors.: Karlheinz Braun

Friedrich-v.-Schletzstrasse 19
91301 Forchheim
Tel.: 09191/65158
Fax: 09191/709138

Homepage: www.myc-forchheim.de

1. Fürther Wassersport Club e.V. im ADAC

Postfach 2618
90762 Fürth
eMail: info@1-fuerther-wsc.de

1. Vors.: Manfred Klein

Freiheitsstr. 20
90513 Zirndorf
Tel.: 0171 / 4936351

Homepage: www.1-fuerther-wsc.de

1. Motoryachtclub Nürnberg e.V.
Strom-km 65,2

Aischweg 40
90449 Nürnberg Fax: 0911/670 8756

1. Vors.: Uwe Kötter
Tel.: 0171 / 62 00 717
Email: uwe.koetter@1mycn.de

Email: mail@1mycn.de
Homepage: www.1mycn.de

Yachtsportgemeinschaft Franken e.V. Mühlweg 2 90610 Winkelhaid 1. Vors.: Stefan Weimann eMail: vorstand@ysgf.de Homepage: www.ysgf.de
1. MYC Roth e.V. im ADAC

An der Lände 1
91154 Roth
Tel. 09171/87663
eMail: info@myc-roth.de

1. Vors.: Gerhard Kleinöder

Bayernstraße 1
90584 Allersberg
Tel.: 09176/90314
Fax: 09176/997110

eMail: gerhard.kleinoeder@t-online.de

Homepage: www.myc-roth.de

Berchinger Yachtclub BYC Wassersportfreunde e.V.

Sollngriesbacher Str. 10
92334 Berching
Clubtel.: 08462/1692
Fax: 08462/952134
eMail: drkosch@berchinger-yacht-club.de

1. Vors.: Dominik Scholl

Postfach 49
92332 Berching
Tel. 08462/906560
Mobil 0171/3177732
eMail: scholl@hafen-berching.de

Homepage: www.berchinger-yacht-club.de

Motoryachtclub Altmühltal e.V. Am Main-Donau-Kanal 6 92339 Beilngries 1. Vors.: Ewald GrimmAm Mauerwinkel 1 85072 Eichstätt Tel.: 0171 / 618 66 16 eMail: grimm.ewald@gmx.de Homepage: www.myca-beilngries.de




Binnenschifffahrtsfunk


Link: (nicht verfügbar) www.fvt.wsv.de/handbuch/handbuch_oesterreich_mit deutschland_2012_zu.pdf




Wasserski - Strecken


Link zur PDF: Wasserskistrecken




Infrastruktur


Link zur PDF: Infrastruktur




Schleusenplan


Link zur PDF: Schleusenplan




Slipstellen


Link zur PDF: Slipstellen




Daten - Ursprung - Umfeld


Allgemeine Revierinformation Der Main-Donau-Kanal (auch Rhein-Main-Donau-Kanal, RMD-Kanal oder Europa-Kanal genannt) verbindet Main und Donau von Bamberg über Nürnberg nach Regensburg. Er stellt damit eine durchgängig schiffbare Verbindung von der Rheinmündung in Rotterdam bis zur Donaumündung ins Schwarze Meer her.
Der Plan einer Verbindung zwischen den Flusssystemen von Rhein/Main und Donau ist schon alt, schon im Jahr 793 ließ Karl der Große mit dem Bau eines Kanals zwischen Schwäbischer Rezat und Altmühl in der Nähe des heutigen Orts Treuchtlingen beginnen (Fossa Carolina oder auch Karlsgraben). Zwischen 1836 und 1846 wurde der Ludwigs-Kanal zwischen Bamberg und Kelheim errichtet, der nach Beschädigungen im Zweiten Weltkrieg 1950 endgültig aufgegeben und teilweise überbaut wurde. Seine verkehrstechnische Bedeutung hatte aber schon kurz nach dem Bau nachgelassen. Grund dafür waren die vergleichsweise unglückliche Trassenführung mit vielen Schleusen, Wassermangel im Bereich der Scheitelhaltung und die geringe Breite des Kanals.
Schon 1921 wurde daher die Rhein-Main-Donau AG (RMD-AG) mit dem Ziel gegründet, eine Großschifffahrtsstraße zwischen Aschaffenburg und Passau zu bauen. Im Rahmen dieses Plans sollte neben dem Ausbau von Main und Donau eine völlig neue Kanalverbindung zwischen Main und Donau geschaffen werden. Es sollte allerdings bis 1962 dauern, bis allein der Main bis Bamberg ausgebaut war.
Das letzte Teilstück zwischen Nürnberg und Regensburg war in den 70er und 80er Jahren politisch sehr umstritten, vor allem wegen des 34 km langen Abschnitts, der durch das Altmühltal führt. Am 25. September 1992 wurde dieses letzte Kanalstück eröffnet.
Im 26. März 1979 ereignete sich in Nürnberg-Katzwang das bisher größte Unglück in Zusammenhang mit dem Kanal - es brach der Damm. Durch das Leck sind etwa 800 Millionen Liter Wasser in den Ort geflossen. In den Fluten ertrank ein 13-jähriges Mädchen. Etwa 3000 Katzwanger waren auf der Flucht, 15 Häuser wurden völlig zerstört - der Gesamtschaden lag bei etwa 10 Millionen Euro.
Der im Verlauf der Wasserstraße geplante Ausbau der Donau zwischen Regensburg und Passau ist auch weiterhin umstritten. Befürworter werfen ins Feld, dass die Kostenstruktur der Binnenschifffahrt immer größere Schiffseinheiten, damit größere Schleusenabmessungen und Abladetiefen erfordert. Die Gegner argumentieren mit den Kosten für die Umwelt und damit, dass die Binnenschifffahrt insgesamt rückläufig ist.
Die Länge des Kanals beträgt 171 km, die Höhe der Scheitelhaltung (zwischen Hilpoltstein und Bachhausen) 406 m über NN. Im Verlauf des Kanals befinden sich 16 Schleusen.
Der Höhenunterschied vom Main in Bamberg zur Scheitelhaltung (175 m) wird mit 11 Schleusen überwunden, von der Scheitelhaltung hinunter zur Altmühl bei Dietfurt (51 m Höhenunterschied) führen 3 Schleusen. Der weitere Höhenunterschied im Tal der Altmühl von 17 m wird mit 2 weiteren Schleusen bewältigt. Der Kanal ist 55 m breit und hat eine Tiefe von 4 m.

Nutzungsmöglichkeiten:
Segelboot: ja, aber Segeln ist nicht zulässig!
Motorboot: ja
Elektroboot: ja
Navigatorische Hinweise: Fahrrinne:
Die Fahrrinne ist mindestens 36 m breit und von der Abzweigung aus dem Main bis zur Schleuse Bamberg 2,70 m tief. Von der Schleuse Bamberg bis zur Einmündung in die Donau beträgt die zulässige Abladetiefe 2,50 m.

Durchfahrtshöhe der Brücken:
Oberhalb der Schleuse bis zur Mündung in die Donau betragen die Geringsten Durchfahrtshöhen unter den Brücken des Main-Donau-Kanals 6 m (Gemessen bei HSW).
Ausnahmen: Durch wechselnde Wassereinspeisung, Windstau oder Hochwasser können geringfügige Wasserstandsschwankungen auftreten.
Unterhalb der Schleuse Bamberg bis zur Mündung in den Main betragen die Geringsten Durchfahrtshöhen unter den Brücken des Main-Donau-Kanals 6 m (Gemessen bei normalem Wasserstand). Bei Erreichen des höchsten Schifffahrtswasserstands (HSW) sind die geringsten Durchfahrtshöhen folgender Brücken zu beachten:
Löwenbrücke in Bamberg: 5,49 m
Kettenbrücke in Bamberg: 5,33 m.

Fahrgeschwindigkeit:
Die zulässige Höchstgeschwindigkeit zwischen Bamberg und der Einmündung in die Donau beträgt für Fahrzeuge mit weniger als 1,30 m Abladetiefe 13 km/h und für Fahrzeuge mit mehr als 1,30 m Abladetiefe 11 km/h.
(Die Abladetiefe berechnet sich aus der jeweiligen Fahrzeugtiefe im Ruhezustand)

Sog und Wellenschlag:
In den Häfen können durch vorbeifahrende Berufsschiffe Wasserstandsschwankungen bis zu 1 m auftreten. Je größer die Stauhaltung zwischen den Schleusen, desto weniger Schwankungen sind zu erwarten.

Ankern:
Es darf nur auf folgenden Strecken geankert werden:
- von der Abzweigung aus dem Main bis zum Trenndamm des Schleusenbereichs Bamberg
- vom Hochwassersperrtor Neuses bis zur Einmündung der Regnitz unterhalb der Schleuse Hausen
- von der Einmündung der Altmühl bis zur Umschlagstelle Riedenburg
- vom Unterwasser der Schleuse Riedenburg bis Essing
- vom Unterwasser der Schleuse Kelheim bis zur Einmündung in die Donau

Stillliegen:
Das unbemannte Stillliegen von Sportbooten ist nicht zulässig. Mögliche Ausnahmen sind Bereiche in Wehrarmen und Wehrstrecken.

Altarme(Altwässer):
Das Befahren von Altarmen und Flachwasserzonen ist verboten.

Bootskennzeichnung:
Auf dem Main-Donau-Kanal besteht Kennzeichnungspflicht für Kleinfahrzeuge(Wasserfahrzeuge, deren Schiffskörper ohne Ruder und Bugspriet weniger als 20 m lang ist). Danach müssen alle Kleinfahrzeuge mit Antriebsmaschine, deren effektive Nutzleistung mehr als 2,21 kW (3 PS) beträgt, und alle Wasserfahrzeuge über 5,50 m Länge, die nur unter Segel fortbewegt werden können, ein amtliches oder amtlich anerkanntes Kennzeichen führen.

Führerscheine:
Der Main gehört zu den Bundeswasserstraßen - es gilt also die Binnenschifffahrtsstraßenordnung. Für Boote mit einer Motorleistung größer 3,8 kW (5 PS) ist der amtliche Sportbootführerschein Binnen erforderlich.

Schleusen:
Im Verlauf des Kanals befinden sich 16 Schleusen mit Hubhöhen bis 25 Meter, von denen 13 als Sparschleuse ausgebildet sind. Die 16 Schleusen werden von vier Fernsteuerzentralen (Neuses ab 2007, Kriegenbrunn, Hilpoltstein, Dietfurt ab Anfang 2007) aus fernbedient. Diese Zentralen sind mit je einem (Nachtschicht) bzw. zwei Beschäftigten (Tagschicht) besetzt. Dazu wurden die Schleusen von 2001 bis 2007 modernisiert, die veralteten Steuerpulte mit Relaistechnik durch Computer und eine SPS ersetzt.




WSD/WSA - Infos




Neuer Service für die Schifffahrt am MDK durch das WSA Wasser- und Schifffahrtsdirektion Süd Würzburg, 26.04.2012 Hausruf: 350 S-312.4/5 „B: Hinweis Schifffahrtspolizeilicher Hinweis Probebetrieb der Revierzentrale Gösselthal am Main-Donau-Kanal Am MDK wird ab 27. April 2012 ein neuer Service für die Schifffahrt angeboten. Die Revierzentrale Gösselthal geht, zunächst für den Bereich des MDK, in den Probebetrieb. Über den für ihren jeweiligen Standort maßgeblichen Schleusenfunkkanal erhält die Schifffahrt 4 x täglich Lagemeldungen sowie 2 x täglich Wasserstandmeldungen übermittelt. Über besondere Vorkommnisse wird die Schifffahrt in Einzelmeldungen informiert. Die Lagemeldungen werden zeitgleich mit Oberwesel ausgesendet um 6:30 Uhr, 12:30 Uhr, 18:30 Uhr und 0:30 Uhr, die Wasserstandsmeldungen täglich um 7:30 Uhr und 14:30 Uhr. Da der Funkverkehr "Schiff - Schleuse" Vorrang hat, werden die Durchsagen der Revierzentrale funktechnisch unterbrochen, sobald ein Schiff die Schleuse ruft. Es wird deshalb darum gebeten, während der Lagemeldungen soweit möglich keine Funkgespräche auf dem Funkkanal der Schleuse zu führen. Im Anschluss an den Probebetrieb werden weitere Schleusenfunkstellen an Main und Donau an die RvZ angeschlossen, diese werden rechtzeitig bekanntgegeben. Der Untermain bis Mühlheim bleibt zunächst bei der RvZ Oberwesel. Bis Ende 2012 werden 53 Schleusen an die RvZ angeschlossen sein. Der gesamte Funkverkehr „Schiff – Schleuse“ wird an die RvZ weitergeleitet. Damit die für die RvZ bestimmten Funkgespräche identifiziert werden können, ist eine strikte Funkdisziplin erforderlich. Der Rufname der Revierzentrale lautet: „Gösselthal, Revierzentrale“. Bei Bedarf ist die RvZ auch über die Tel.-Nr. 0 84 61 / 64 11 571 zu erreichen. Nürnberg, 25.04.2012 Wasser- und Schifffahrtsamt Nürnberg
3-312.4/2 Im Auftrag Warm





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