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Protokoll |
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Workshop
für Sportleiter in Bamberg am 4. Mai 2002 Zeit:
10:00
Uhr bis 16:15 Uhr Ort:
Clubheim
des 1. MBC Bamberg Anwesend:
Leiter
des Workshops: 1.
Welche Leistungen bietet die neue Sportversicherung des BLSV Reiner
Sonnleitner berichtet über ein Gespräch mit Herrn Ullrich vom BLSV mit
dem Ergebnis, dass der Motorsport wohl bei der neuen Sportversicherung
„vergessen“ wurde. Fakt sei, dass Risiken aus der Club- und
Landesmeisterschaft über die neue Sportversicherung des BLSV nicht
abgedeckt sind. Klaus
Fiebig berichtet, dass der 1. WSC Fürth seine Veranstaltungen über die
Versicherung des ADAC versichert. Mark
Böhm stellt insbesondere die Notwendigkeit und Klarheit des
Versicherungsschutzes für die Leistungszentren Würzburg, Bamberg und
Passau heraus. Nach
längerer Diskussion wurde beschlossen, dass folgende Punkte – auch
unter Berücksichtigung der 8-Jährigen-Grenze - durch den Landessportwart
des BMYV zu klären sind:
Für
individuell genutzte Vereinsboote wurde festgestellt, dass der jeweilige
Verein sich selbst um die Versicherung der jeweiligen Risiken zu kümmern
hat. Allgemein
gilt, dass bei Veranstaltungen bezüglich der BLSV-Sportversicherung eine
Abklärung mit dem BLSV notwendig ist. 2.
Sport und Gesundheit im Verein Planung, Organisation und Durchführung von
„Sportkursen im Verein“
Reiner
Sonnleitner übergibt hierzu die Kopie einer Information des Vereins
Service Büros des BLSV, die diesem Protokoll beiliegt. Sport
nach 1 Hier handelt es sich nach Information von Reiner Sonnleitner um eine Aktion des Kultusministeriums von Bayern. Detaillierte
Informationen zu diesem Programm, dass Zuschüsse für den durchführenden
Verein vorsieht, sind unter der Internetadresse www.laspo.de/Schule+Verein/index.htm
abrufbar. Soweit
Übungsleiter vorgesehen sind, können dies auch die Sportlehrer der
jeweiligen Schule sein. Zur
Frage wie man einen Übungsleiterschein in der Disziplin Wasserski
erreichen kann teilt Reiner Sonnleitner mit, dass ein Übungsleiter
Wasserski bisher im BLSV nicht vorgesehen ist und empfiehlt Vereinen, die
einen Übungsleiter in ihren Reihen haben wollen den Übungsleiter/Trainer
allgemein. GemeinnützigkeitIm Rahmen der Diskussion kam auch die Frage der Gemeinnützigkeit zur Sprache. Heinz Fick beklagt, dass die Leistungstabelle des DMYV nur für gemeinnützige Vereine gilt und schlägt vor, dass im Länderrat die Ungleichbehandlung von gemeinnützigen Vereinen und Vereinen, die nicht als gemeinnützig anerkannt sind diskutiert wird. Heinz Fick berichtet in diesem Zusammenhang von einem Briefwechsel mit Präsident Röcker, der lapidar ohne weitere Begründung durch den Steuerberater des DMYV damit beendet wurde, dass eben die Leistungstabelle nur für gemeinnützige Vereine gilt. Klaus
Fiebig schlägt vor, dass von Verbandsseite eine Steuerseminar,
insbesondere auch über die Möglichkeit der Rücklagenbildung durchgeführt
wird. 3.
und 4. Funktionelle Sportgymnastik / Vorbereitung und Aufwärmen
vor Sportaktivitäten Reiner
Sonnleitner berichtet über die Fortentwicklung der Gymnastik in den
letzten Jahren und Jahrzehnten. Heute betreibe man in erster Linie eine
Gymnastik, die an Gesichtspunkten der Anatomie und der funktionellen
Bewegungslehre ausgerichtet sei. Es sei ein Wandel von der aggressiven
Skigymnastik zur funktionellen Sportgymnastik eingetreten. Heinz
Fick meinte, dass es zweckmäßig wäre ein entsprechendes Video an die
Teilnehmer zu versenden. An
den praktischen Übungen (Stretching und Callanetics) zu Musik beteiligten
sich zusammen mit Reiner Sonnleitner 5 Teilnehmer. 5.
Erarbeiten neuer Wettbewerbe mit Booten Reiner
Sonnleitner übergibt zu diesem Tagesordnungspunkt die Ausarbeitung zu
einer Gaudi- und Geschicklichkeitsfahrt auf der Donau, erstellt vom BSV
Vilshofen. Die
Diskussion dieses Modells ergab, dass die Bezeichnung „Gaudi“
gestrichen werden sollte, da im Hinblick auf die Gemeinnützigkeit der
sportliche Charakter der Veranstaltung im Vordergrund stehen muss und
nicht die Geselligkeit. Es
wurde sodann diskutiert, ob es zweckmäßig sei, wenn solche
Veranstaltungen vom BMYV durchgeführt werden sollen, oder ob diese
Veranstaltungen vom BMYV losgelöst sein sollten. Klaus
Fiebig meinte, der BMYV sollte schon immer eingebunden sein. Neben
dem Vilshofener Modell wurden noch weitere Vorschläge diskutiert, so
unter anderem -
Einführung einer „offenen Klasse“ im Rahmen des Jugendpokals.
Mark Böhm hat hier an ein Yamaha-Jet-Boot gedacht, ggf. auch als Ersatz für
die MS 11. -
Mark Böhm berichtete sodann auch über die im Rahmen des Deutschen
Jugendpokals 2002 in Würzburg vorgesehenen Wettbewerbe und Events wie
Tischtennis, Torwandschiessen, Erlebnispark, Beschäftigung einer Kindergärtnerin
usw. -
Reiner Sonnleitner stellte einen „Wasserski-Triathlon“
bestehend aus Wasserski, Laufen/Schwimmen und/oder Fahrradfahren zur
Diskussion -
Reiner Sonnleitner berichtete auch über eine
Geschicklichkeitsfahrt/Gleichmäßigkeitsfahrt, wie sie in Bratislava
durchgeführt wird -
Mark Böhm stellte fest, dass die „Jugend“ über 25 Jahren kein
Interesse am Bootssport zeigt und man versuchen müsse diese zufrieden zu
stellen. Was kann getan werden? Z.B. könne man bei Jugendveranstaltungen
einen sog. (aggressiver) Kummerkasten/Anregungsbox installieren. Gedacht
sei an einen Fragebogen: Was und welche Klasse ist beim motorisierten
Wassersport interessant. 6.
Verschiedenes Terminüberschneidungen Dieser Punkt wurde auf Grund der Erfahrungen des vergangenen Jahres aber auch der Terminliste 2002 heftig diskutiert. Mark Böhm schlug eine Terminbörse/Terminliste vor. Franz Fuchs berichtete, dass die Terminabfragen, beginnend mit dem Weihnachtsrundschreiben, vom BMYV laufend bei den Vereinen vorgenommen werden. Die sich daraus ergebende Terminliste werde laufend den Vereinen und der Fachpresse, auch über Internet, zugänglich gemacht. Problem sei, dass häufig die Termine nicht mitgeteilt werden oder zu spät festgelegt werden. Franz Fuchs schlägt deshalb vor, dass Vereine, deren Veranstaltungen in der Vergangenheit kollidierten sich untereinander absprechen. Alle waren jedoch der Meinung, dass Verbandsveranstaltungen grundsätzlich Vorrang haben, da sie sehr früh terminmäßig festgelegt werden. Landesmeisterschaft in Bayern Hier wurde von den Teilnehmern der Wunsch geäußert, dass der Termin Ende Juli oder besser allgemein eine Woche vor Ferienbeginn festgelegt werden solle. Dies würde auch eine bessere Durchführung der Clubmeisterschaften ermöglichen. Teilnehmerzahlen Die zum Teil unerfreulich geringen Teilnehmerzahlen lassen sich nicht allein durch die Werbung über die Verbandsrundschreiben beheben. Hier ist es nach allgemeiner Auffassung erforderlich, dass eine persönliche Ansprache (Telefon) erfolgt. Die nächste Sportleitertagung sollte im Rahmen der Landesmeisterschaft in Bamberg unkonventionell mit den dann dort vertretenen Sportleitern/Clubs durchgeführt werden. Ende
der Sitzung: 16:15 Uhr Protokoll
erstellt am:
13.05.2002 Franz
Fuchs
Reinhold
Sonnleitner Protokollführer
Landessportleiter |